Thermoreithosen: Schluss mit kalten Beinen

Schon lange wollte ich mit einer Thermoreithose meinen kalten Beinen im Winter den Kampf ansagen. Um ohne zu frieren schöne Ausritte zu genießen, habe ich mir endlich eine kuschelig, funktionale besorgt – und bin total begeistert. Warum? Das erfährst du in diesem Beitrag.

Bisher ritt ich immer in normaler Sommerreithose und wenn es ganz kalt war, zog ich eine Leggings unter die Reithose an. So ganz optimal war das aber nicht, denn sobald es regnete waren meine Beine nass und die Skiunterwäsche sog sich mit dem Wasser regelrecht voll… Schon öfters hatte ich von Winterreithosen gehört, ich konnte mich jedoch lange nicht zum Kauf bewegen. Dass ich keine hatte, bereute ich aber bei jedem Schneeausritt aufs Neue.

Letzten Winter habe ich mir dann geschworen, mir eine Thermoreithose für die nächste Schneesaison zuzulegen! Ich habe es satt, mit klappernden Zähnen und kalten Füßen vom Pferd abzusteigen.

Ausreiten
Mein erster Proberitt mit Thermoreithose: Ich bin gespannt.

Winterreithosen gibt es als Überziehhose (ähnlich wie eine Skihose) oder als Reithose mit beispielsweise Fleece auf der Innenseite. Eine Überziehhose kommt für mich, für einen Ausritt nicht in Frage, weil sie einfach zu dick ist. Sie eignet sich eher für die Stallarbeit oder um bei Kälte spazieren zu gehen. Sonderlich schick ist sie leider nicht, jedoch gibt sie kuschelig warm! Für Kinder ist sie meiner Meinung nach wirklich sehr empfehlenswert, weil sie leicht sauber zu bekommen ist und das Kind auf keinen Fall friert.

Egal ob Reitleggings, Jodhpurreithose oder klassische Reithose: Thermoreithosen gibt es in allen Reithosenstilen.

Ich habe mich für eine Softshell Reithose mit wärmender Fleece-Innenseite von Cheval de Luxe entschieden. Sie gefällt mir optisch sehr gut und verspricht eine hohe Bewegungsfreiheit. Zudem siehst du es ihr von außen überhaupt nicht an, dass sie eine Thermoreithose ist. Mit dem Grip-Vollbesatz sorgt sie zusätzlich für einen rutschfesten Sitz im Sattel. (Einen Vergleich von Grip und Kunstlederbesatz findest du hier.)

Auf was sollte ich beim Kauf einer Thermoreithose achten?

Thermoreithose
Die Glitzerdetails der Reithose gefallen mir sehr gut.

Zunächst solltest du dich zwischen einer Thermoreithose und einer Überziehhose entscheiden. Für das Reiten in der Halle oder einen Ausritt bei nicht allzu frostigen Temperaturen genügt eine gefütterte Reithose. Für die Stallarbeit und eiskalte Ausritte empfiehlt sich eine kuschelig warme Überziehhose. Achte am besten trotzdem darauf, dass deine Reithose trotz gefütterter Innenseite atmungsaktiv ist und du dich gut darin bewegen kannst. Im Fall meiner Reithose, ist es so, dass ich selbst bei intensivem Training oder, wenn es mal nicht so kalt ist, an den Beinen nicht schwitze.

Zudem solltest du einen guten Reithosenbesatz wählen, damit du nicht den Halt im Sattel verlierst, falls dein Pferd im Schnee ausrutscht oder stolpert. Bei Regen und Schnee ist es sehr praktisch, wenn deine Reithose wasserdicht oder zumindest wasserabweisend ist. So wirst du an den Beinen bei schlechtem Wetter nicht nass. Ein weiterer Vorteil einer wasserabweisenden Reithose ist das glatte Material von dem sich Staub ganz einfach abwischen lässt. So kannst du dir und deiner Reithose einige Wäschen ersparen 😉. Meine Cheval de Luxe Reithose hat alle diese Merkmale erfüllt. Von dem Grip-Besatz war ich total begeistert, weil dieser einen super Halt im Sattel bietet.

Wie wasche ich meine Reithose?

Thermoreithosen können bei 30°C auf links gedreht in der Waschmaschine gewaschen werden. Bitte lies dir zuvor die Waschanleitung deiner Reithose durch, denn es gibt auch Ausnahmen.

Ein guter Tipp bei haarigen Reithosen ist, die Reithose so gut es geht mit einem Staubsauger oder einem Kleberoller zu enthaaren. Sind trotzdem noch Haare an der Reithose, empfehlen wir, die Reithose in einem alten Kissenbezug zu waschen.

 

Wie habe ich meine Thermoreithose empfunden?

Ausritt mit Thermoreithose
Für kalte Ausritte ist die Thermoreithose mein Favorit!

Für alle, die im Winter keine kalten Beine nach dem Reiten haben wollen, ist eine Winterreithose definitiv eine sehr gute Wahl.

Auch wenn sie nur ii der kalten Jahreshälfte eingesetzt werden kann, ist die Reithose ihr Geld absolut wert! Sie ist in jedem Fall angenehmer zu tragen, als eine normale Reithose mit langer Unterwäsche darunter, weil sich sonst beim Reiten Falten bilden. Diese zwicken und drücken dann. Im Gegensatz dazu ist eine gefütterte Reithose wohlig weich an der Beininnenseite.

Ich kann es jedem ans Herz legen, sich für den Winter eine Thermoreithose anzuschaffen. Ich bin total begeistert! Ehrlich gesagt bereue ich meine Entscheidung, mir nicht schon früher eine gekauft zu haben… Zum Glück durfte ich nun eine tolle Reithose testen. Für den Winter wird diese auf jeden Fall mein Favorit!
 
 

Carina
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