Sicher ausreiten mit dem Guardian Horse Unfall Tracker

Ausreiten mit einem sicheren Gefühl – wer wünscht sich das nicht? Carina, Produktmanagerin bei Loesdau, hat den Guardian Horse Unfall Tracker – powered by USG getestet und kommt zum Ergebnis: kein Ausritt mehr ohne den Tracker!

„Der Reitsport zählt zu den fünf verletzungsreichsten Sportarten in Deutschland. Als Mama von zwei kleinen Kindern habe ich mir schon oft Gedanken darüber gemacht, was wäre, wenn ich irgendwo in unserem wunderschönen Ausreitgelände vom Pferd fallen würde. Selbst wenn ich noch zum Telefonieren in der Lage wäre, würde mir wahrscheinlich eine genaue Wegbeschreibung zum Unfallort schwerfallen. Trotzdem möchte ich nicht auf die schönen Ausritte mit meinem fünfjährigen Wallach verzichten – sie gehören für mich genauso zur Grundausbildung wie die Ausbildung in der Bahn. Außerdem kann ich bei einem solchen Ausritt Kraft für den Alltag schöpfen, es gibt einfach nichts Schöneres.

Für Carina gibt es einfach nichts Schöneres, als mit ihrem fünfjährigen Wallach auszureiten. Ein sicheres Gefühl gibt ihr der Guardian Horse Unfall Tracker.

Als Loesdaus langjähriger Lieferant und Partner USG mir also den Guardian Horse Unfall Tracker vorstellte, war nicht nur ich gleich Feuer und Flamme: Wir waren uns im Team einig, dass wir den Tracker sofort in unser Sortiment aufnehmen wollten. Gleich als er bei Loesdau eintraf, habe ich mir einen Tracker geschnappt und ausgiebig für dich getestet.

Carina entscheidet sich für den Guardian Horse Unfall Tracker in Weiß.

Ausgesucht habe ich mir den Guardian Horse Unfall Tracker in der Farbe weiß. Zu haben ist er in fünf verschiedenen Farben. Im Lieferumfang enthalten ist außerdem eine hochwertige Hülle zur Befestigung am Zaumzeug oder am Sattel sowie eine Ersatzbatterie. Bevor ich den Tracker zum ersten Mal teste, installiere ich mir zu Hause die kostenfreie „Guardian Horse Reiter App“. Als Erstes muss ich mich mit Vor- und Nachnamen registrieren und ein Passwort vergeben. Hier empfiehlt es sich, den richtigen Namen zu verwenden, da dieser Name potenziellen Ersthelfern in der Notfall-SMS angezeigt wird. Folgende Berechtigungen muss ich der App erteilen, damit sie funktioniert: Zugriff auf Kontakte (für die Hinterlegung der Notfallkontakte), Zugriff auf SMS (für die Notfall-SMS) sowie den Zugriff auf den Standort (wird nur abgefragt, wenn ich einen Ausritt in der APP starte).

Als nächstes hinterlege ich in der App meine Notfallkontakte. Hier gebe ich meinen Mann an. Bei ihm weiß ich, dass er geschäftlich immer zu erreichen ist und sein Handy auch immer parat hat. Natürlich habe ich ihn informiert, dass ich die App benutze und er im Notfall eine SMS bekommt. Das solltest du mit deinen Kontakten, die du im Notfall informieren möchtest, dann auch machen! Den Testalarm führe ich später beim Ausritt mit ihm durch.

Nun werde ich gebeten, das SMS – Guthaben zu prüfen. Dies betrifft nur die iOS-Version der App, da die Notfall–SMS über einen externen SMS-Versand-Service erfolgt. Beim erstmaligen Installieren der App erhalte ich ein kostenloses SMS-Guthaben um die App testen zu können und auch für die ersten Notfälle gerüstet zu sein. Ist dieses Guthaben aufgebraucht, muss ich mir neues SMS-Guthaben kaufen. Es empfiehlt sich immer Guthaben >2 zu haben, um im Notfall gegebenenfalls auch eine Entwarnungs-SMS versenden zu können. Ich hoffe jedoch, dass ich die Notfall SMS nicht benötigen werde!

Nun verbinde ich den Tracker mit meinem Handy. Dies hat gleich beim ersten Mal einwandfrei geklappt.

Jetzt geht’s in den Stall! Ich freue mich darauf, den Tracker zu Testen und bin gespannt, ob alles funktioniert. Den Guardian Horse Unfall Tracker befestige ich an der Trense meines Pferdes.

Der Tracker ist einfach an der Trense zu befestigen.

Bevor ich aufsteige, starte ich nun in der APP meinen Ausritt.

Verbunden und Ausritt aktiv – jetzt kann’s losgehen!

Das Handy muss natürlich beim Reiter sein, deshalb kommt es nun in meinen Handygürtel von Loesdau und es kann losgehen.

Nach einigen Metern steige ich ab und entferne den Tracker vom Pferd. Ich lege ihn auf einen Baumstamm, um so einen Unfall simulieren zu können. Nun entferne ich mich circa zwanzig Meter vom Tracker und schon nach wenigen Sekunden summt ein Warnton und die Meldung erscheint: Die Verbindung zu deinem Tracker ging verloren. Bitte drücke den grünen Button, falls alles ok ist. Andernfalls wird automatisch ein Notfallalarm in 60 Sekunden gestartet“.

Noch 41 Sekunden, bis die Notruf-SMS abgeschickt wird.

Da ich den Alarm-Countdown nicht stoppe, erhält mein Mann folgende SMS:

Die SMS enthält die genaue GPS-Position auf Google Maps:

Die GPS-Position ist korrekt – der Testalarm hat also einwandfrei funktioniert. Ich schicke ihm eine Entwarnung:

Der Alarm kann übrigens auch selbst aktiviert werden:

Diese Funktion wäre beispielsweise hilfreich, wenn ich runterfalle und verletzt bin. So kann ich einfach und sicher meinen genauen Standort an meinen Notfallkontakt senden.

Ein weiteres Feature in der APP ist die Bewegungslos-Erkennung. Diese Funktion kann ich zusätzlich in der App einschalten:

Habe ich diese Funktion eingeschaltet, wird der Alarm auch ausgelöst, falls ich mich während des Ausritts über eine von mir vorgegebene Zeit (1 bis 15 min) nicht bewege. Bleibt mein Pferd also nach dem Sturz in meiner Nähe und rennt nicht weg, wird trotzdem ein Alarm an meinen Notfallkontakt gesendet.

Auch diese Funktion habe ich noch während des Ausritts getestet und mein Handy neben den Tracker auf den Baumstamm gelegt. Nachdem das Handy eine Minute nicht bewegt wurde, startete sofort der 60 Sekunden Countdown mit folgendem Hinweis:

Der Alarm wurde gestoppt – kein Notfallkontakt wird informiert.

Hier stoppe ich den Alarm-Countdown und markiere den Alarm in der APP als Fehlalarm – somit wird auch keine Notfall-SMS an meinen Mann geschickt.

Auch diese Funktion hat also einwandfrei funktioniert. Ich reite mit einem zufriedenen Gefühl zurück in den Stall und stoppe den Ausritt in meiner APP.

Bei den nächsten Ausritten mit Tracker wurden keine Fehlalarme produziert und ich fühle mich viel sicherer, wenn ich meinen „kleinen Schutzengel“ dabeihabe.

Interessant war für mich auch, ob die APP in unserer sehr ländlichen Umgebung mit vereinzelt sehr schlechtem Mobilfunk-Netz funktioniert. Wenn kein Netz vorhanden ist, ist es leider nicht möglich, die Notfall-SMS zu versenden. Auch der Empfänger der SMS benötigt immer Netzempfang, ansonsten wird das System nicht funktionieren. Allerdings benötigt die APP nur ein minimales Edge Signal in dem Moment, in dem die SMS versendet werden soll. Der Eindruck, dass im Gelände kein Empfang besteht täuscht vielmals, weil vielleicht WhatsApp oder andere APPs nicht vernünftig benutzbar sind. Für eine SMS reicht es in der Regel aber aus.

Mein Fazit:

Ich möchte den Tracker nicht mehr missen. Egal, ob Jungpferd oder alter Hase – im Gelände kann immer etwas passieren. Ist man dann alleine, kann ein Unfall schwere Folgen haben. Ich habe den Tracker auch dabei, wenn ich zu zweit im Gelände unterwegs bin, da ich die Funktion mit der genauen GPS-Funktion einfach unglaublich hilfreich finde. Im Ernstfall zählt jede Sekunde, die ein Ersthelfer schneller am Unfallort sein lässt. Auch mein Mann ist erleichtert, wenn ich den Tracker dabei habe und macht sich so weniger Sorgen um mich. Die Bedienung der APP ist wirklich einfach und auch der Akku- Verbrauch ist gering.

Ich finde es eine wirklich sehr sinnvolle Investition von 49,99 EUR in meine Sicherheit, die ich sicher nicht bereuen werde!

 

Christine
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Über Christine

Erfahrung/Motivation: Nach einer sehr langen Reitpause begann ich im April 2012 wieder zu reiten. Eine schöne Schwarzwälder Fuchs Stute namens Jeany freute sich genauso wie ich über unsere langen und erholsamen Ausritte durch den Wald. Das Besondere an unserer Verbindung ist und bleibt, dass Jeany es schaffte, mich sehr schnell wieder komplett für Pferde zu begeistern. Zwar gelingt es mir momentan aus beruflichen und familiären Gründen nur ein bis zweimal in der Woche bei den Vierbeinern, die mir so viel geben, zu sein, den Stall zu machen und zu reiten. Aber diese Auszeiten müssen sein! Jeanys Stallgenossen sind wunderschöne Tersker, von denen ich momentan Nadja reiten darf. Wir sind ein relativ neues Team und gewöhnen uns noch im Dressurviereck und im Gelände aneinander – allerdings mit allerbesten Fortschritten!

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