Reisen mit Kamera im Pferdeanhänger

Mit einer Kamera im Pferdeanhänger alles im Blick? Um mit den Pferden ganz entspannt und beruhigt mit dem Anhänger reisen zu können, ist es mir super wichtig, jederzeit zu wissen, was sie gerade machen. Ich möchte Geräusche im Anhänger bei der Fahrt einschätzen können und in schwierigen Situationen schnell reagieren. Wie das gelingen kann? Mit einer Kamera im Pferdeanhänger. Und genau deswegen teste ich die SmartCam HD und bin schon ganz gespannt, ob sie wirklich hält, was sie verspricht.

Wenn Svenja mit ihren Pferden unterwegs ist, weiß sie gerne, was hinten los ist. Mit ihrer Kamera im Pferdeanhänger gelingt das problemlos.

Zunächst heißt es: Kamera auspacken

Im Paket enthalten sind die Kamera, ein Kabel von Kamera zu USB, Adapter zum Laden an der Steckdose und eine Bedienungsanleitung auf einer CD.
Dass die KERBL SmartCam Akku HD an den Strom angeschlossen werden muss, wird durch ein rotes Licht sichtbar. Ist die Kamera geladen erlischt das Licht und sie ist nun für acht Stunden ohne Stromzufuhr nutzbar.

Klein und handlich – so sieht sie aus die KERBL Kamera für den Pferdeanhänger.

Bildübertragung konfigurieren

Ich möchte das Handy als Monitor benutzen und eine Übertragung von der Kamera im Anhänger auf mein Handy herstellen. Dazu habe ich mir die App „UCCAM“ herunterladen, in der die Kamera dann entsprechend eingerichtet werden kann.

Einfach loslegen mit der Kamera im Pferdeanhänger

Als nächstes soll der Power Schalter der Kamera gedrückt werden (es erscheint ein grünes Licht, wenn die Kamera eingeschaltet ist). Danach gehe ich in die WLAN Einstellungen meines Smartphones und warte, bis die Kamera dort erscheint (dies kann ein Weilchen dauern). Ich wählte diese Verbindung und öffnete daraufhin die heruntergeladene App „UCCAM“. Hier konnte ich nun die Kamera hinzufügen, indem ich oben auf „Add Camera“ klickte und dann über das Lupensymbol mit dem Link die LAN Verbindung suchte, die ich gerade zuvor hergestellt hatte. Nun habe ich meine Kamera in der App noch benannt. Und fertig war die Übertragungseinrichtung!

Alles, was im Pferdeanhänger passiert, auf dem Handy im Blick. So findet es Svenja einfach perfekt auf Reisen und fühlt sich wohl..

Und wie erscheint jetzt das Bild auf dem Handy? Ganz einfach: Wenn du jetzt auf die Kamera in der App klickst, siehst du das Kamerabild direkt. Hier kannst du jetzt noch verschiedene Einstellungen vornehmen, wie zum Beispiel die Helligkeit anpassen, das Bild horizontal oder auch vertikal spiegeln, wenn du die Kamera über Kopf angebracht hast.

Wird die Verbindung aus irgendeinem Grund unterbrochen, kannst du sie ganz einfach wiederherstellen, indem du in den WLAN Einstellungen die Kamera auswählst und dann die Kamera in der App wieder anklickst.

Die Kamera im aktioven Modus

Super schön finde ich, die farbige Bildübertragung. Wenn das Umgebungslicht allerdings zu dunkel wird, wechselt die Kamera automatisch in den Nachtmodus, die Kamera nutzt dann Infrarot LED und das sonst farbige Bild wird schwarz-weiß.

Was im Dunkeln auch praktisch ist: Die Kamera hat noch ein helles Licht, das sich an der Rückseite der Kamera durch Drücken der „Flashlight“ Taste ein- und auch wieder ausschalten lässt. Eigentlich eine Taschenlampenfunktion integriert in die Kamera.

Was mich etwas stört ist das grüne Licht, das nicht nur beim Einschalten der Kamera aufleuchtet, sondern dauerhaft grün blinkt, wenn die Kamera eingeschalten ist.

Die Kamera im Pferdeanhänger nutzen

Da der Fuß der Kamera magnetisch ist, lässt sie sich super einfach anbringen. Für Anhänger aus Alu oder Poly muss man für die Sicht von oben auf beide Pferde eine andere Lösung finden, sie anzubringen. Für meinen Anhänger habe ich die Lösung gefunden an die Gitter der Fenster eine kleine Metallplatte anzubringen. Dort lässt sich die Kamera dann auch einfach mit ihrem Magnetfuß anheften und wieder abnehmen. Der Fuß der Kamera hat zudem zwei kleine Löcher für die Möglichkeit der Befestigung durch Kabelbinder, Schrauben etc.

Durch die manuelle Drehbarkeit in unterschiedliche Richtungen und Winkel ist die Ausrichtung wirklich problemlos und lässt sich nach Anbringung optimal anpassen, sowohl horizontal als auch vertikal.

Die Kamera ist einfach anzubringen. Für ihren Anhänger hat Svenja die Lösung gefunden, an die Gitter der Fenster eine kleine Metallplatte zu montieren.

Bevor die Fahrt losgeht, kann die Kamera wie oben beschrieben mit dem Smartphone verbunden werden. Das Smartphone dient jetzt als Monitor und die Pferde können während der Fahrt live beobachtet werden. Diese Verbindung der beiden Geräte funktioniert jedoch nur, wenn sie sich in direkter Umgebung befinden. Während der Fahrt mit dem Anhänger sind Kamera (im Anhänger angebracht) und Handy (im Auto angebracht) immer relativ nah beieinander und die Verbindung kann so stabil gehalten werden. Diese Möglichkeit wird sicherlich am häufigsten genutzt und in der Anleitung als AP Betrieb bezeichnet.

Wenn Handy und Kamera sich nicht in unmittelbarer Umgebung befinden und man zum Beispiel sein Pferd im Stall beobachten will, während man zu Hause sitzt, gibt es hier ebenfalls eine Lösung.
Hier lässt sich die mobile Überwachung nutzen, bei der du dir über das Handy einen Live-Stream anschauen kannst. Das funktioniert mit 3G fähigen Geräten. Hierzu wird die Kamera nicht unmittelbar mit dem Handy verknüpft, sondern eine Verbindung von beiden Geräten zum Internet hergestellt. Die Kamera wird mit einem vorhandenen WLAN im Stall gekoppelt und das Bildmaterial über den Browser am Handy abgerufen.

Der Fuß der Kamera ist magnetisch. Sie hält auf der kleinen Metallplatte super fest und ist so nicht störend im Pferdehänger angebracht.

Auch die Verbindung mit dem PC ist möglich. Hier können Video- und Audioaufnahmen aufgezeichnet und gespeichert werden. Auch das Erfassen von Momentaufnahmen durch Fotos ist möglich. So ist die Dokumentation von Anhängerfahrten oder Stallbeobachtungen sehr einfach möglich.

Insgesamt hat mich die Kamera im Pferdeanhänger total positiv überrascht. Sie bietet so viele Vorteile und ist super einfach in der Handhabung. Ich bin froh, dass mich die Kamera jetzt auf unseren Reisen begleitet und ich beim Fahren ganz beruhigt sein kann, weil ich genau weiß, was hinter mir passiert und wie es den Pferden geht. Ich will sie definitiv nicht mehr missen.


 

 

 

Svenja
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Über Svenja

Schon seit ich Denken kann faszinieren mich Pferde. Ich war überglücklich, als ich dann regelmäßig Reitunterricht nehmen und Zeit mit den Pferden verbringen durfte. Es dauerte nicht lange, bis ich dann eine Reitbeteiligung hatte und dann auch auf Turnieren unterwegs war. Einige Jahre später wurde mir klar, dass mir irgendwas fehlt und es für mich noch mehr gibt. Für mich änderte sich einiges, ich stieg auf gebissloses Reiten um, kaufte mein erstes eigenes Pferd und lernte so unglaublich viel von und mit Diamond. Er zeigt mir jeden Tag aufs Neue, was mit einem Seniorenpferd noch alles möglich ist und wie viel Spaß man zusammen haben kann.

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