Pferde fit für den Winter machen

Der Herbst begrüßt uns mit seinen bunten Farben und die Tage und Nächte werden kälter. Für viele Pferde geht die sommerliche Weidezeit zu Ende oder es stehen nur noch kürzere Koppelgänge auf dem Programm. Der Fellwechsel ist schon wieder in vollem Gange und der Stoffwechsel unserer Vierbeiner beginnt sich langsam auf die kalten Tage einzustellen. Es stehen also Veränderungen an, die ihr nicht außer acht lassen solltet. Am besten, ihr nutzt bereits die Übergangszeit für einige Vorbereitungen. Wir haben 10 Tipps für euch, wie ihr eure Pferde fit für den Winter machen könnt:

1. Sobald die Tage kürzer werden, wird das Fell eurer Pferde wieder länger und wärmer. Unterstützt eure Pferde beim Fellwechsel mit ausgiebigem Putzen und nutzt praktisches Putzzeug, mit dem es einfacher geht. So macht das Massieren und Putzen euch wie auch den Pferden mehr Spaß.

2. Der Fellwechsel ist anstrengend und belastet den Stoffwechsel der Vierbeiner. Ihr könnt eure Pferde in der  Zeit des Fellwechsels zudem durch die Zugabe von Vitamin B, Biotin sowie Zink stärken.

Pferd galoppiert über Schnee
Jetzt ist noch Zeit, eure Pferde fit für den Winter zu machen. Wir haben 10 Tipps für euch.

3. Trainiert ihr mit euren Pferden regelmäßig, bietet es sich an, über eine passende Schur nachzudenken. Das dicke Fell an manchen Stellen zu entfernen, verschafft euren Lieblingen Erleichterung. Verschiedene Schurmuster für entsprechende Trainingsstadien findet ihr hier.

4. Schützt eure Pferde vor wechselhafter Witterung und Temperaturen am besten mit einer Übergangsdecke. Diese atmungsaktiven Decken lassen keine Feuchtigkeit ans Pferd.

5. Wenn das Fell schon dicht ist und die Temperaturen nochmals stark ansteigen, kann das den Kreislauf belasten. In diesem Fall kann sich Weißdorn positiv auf das Herz- Kreislaufsystem auswirken.

6. Pferde wandeln die ihnen zugeführte Energie teilweise in Wärme um. Da es jetzt wieder kälter wird, müssen sie mehr davon in Wärme umwandeln oder anders gesagt: Ihr Energiebedarf steigt. Mehr Raufutter wird also gebraucht. Raufutter hält zudem die Verdauung eurer Lieblinge in Gang. Eine gezielte Beigabe von Leinöl unterstützt außerdem die Energiezufuhr und kann zu einem schönen, glänzenden Fell beitragen sowie eine gute Verdauung herbeiführen und das allgemeine Wohlbefinden steigern.

7. Bewegung ist auch im Herbst und Winter sehr wichtig. Denn auch beim Pferd gilt: Wer rastet, der rostet. Frische Luft tut gut und regelmäßige Trainingseinheiten oder Spaziergänge stärken Knochen und Sehnen. Mineralfuttermittel für Pferde finden ihren Einsatz dann, wenn die übliche Grundfutterration den Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen nicht vollständig abdeckt, um Knochen, Sehnen, Gelenke und die Muskulatur belastbar und stark zu machen und auch zu erhalten. Vitamine besitzen eine zentrale Bedeutung in vielen Stoffwechselprozessen, schützen den Körper vor freien Radikalen und stärken die Immunabwehr. Spurenelemente unterstützen Knorpelbildung, Haut und Hornwachstum und greifen unterstützend in sämtliche Stoffwechselprozesse ein.

8. Um geschwächte Abwehrkräfte zu unterstützen, kann auch Echinacea helfen. Bei fütterungsbedingten Mangelerscheinungen kann sich die Pflanze positiv auf das allgemeine Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken.

9. In regelmäßigen Abständen solltet ihr euch auch mit dem Entwurmen eurer Vierbeiner auseinandersetzen.

10. Im Stall werden die Schleimhäute der Pferde stärker durch Ammoniak, Staub und hohe Luftfeuchtigkeit belastet. Achtet deshalb auf gute Luft im Stall, mistet regelmäßig aus und säubert den Futtertrog bzw. die Trinkstelle regelmäßig. In eiskalten Nächten können Tränken sogar zufrieren. Prüft das unbedingt nach oder greift auf dieses Trinkbecken zurück. Befreit eure Futterkammer und den Heuboden immer mal wieder von Staub. Die FN empfiehlt folgendes Klima im Stall: die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 60 bis 80 Prozent liegen, die Temperatur zwischen 12 und 16 Grad.

 

 

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Christine

Christine

Meine Leidenschaften Schreiben und Pferde bekomme ich bei Loesdau perfekt unter einen Hut. Seit November 2011 sind Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, interne und externe Kommunikation sowie die Sozialen Medien meine beruflichen „Spielfelder“.
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Über Christine

Erfahrung/Motivation: Nach einer sehr langen Reitpause begann ich im April 2012 wieder zu reiten. Eine schöne Schwarzwälder Fuchs Stute namens Jeany freute sich genauso wie ich über unsere langen und erholsamen Ausritte durch den Wald. Das Besondere an unserer Verbindung ist und bleibt, dass Jeany es schaffte, mich sehr schnell wieder komplett für Pferde zu begeistern. Zwar gelingt es mir momentan aus beruflichen und familiären Gründen nur ein bis zweimal in der Woche bei den Vierbeinern, die mir so viel geben, zu sein, den Stall zu machen und zu reiten. Aber diese Auszeiten müssen sein! Jeanys Stallgenossen sind wunderschöne Tersker, von denen ich momentan Nadja reiten darf. Wir sind ein relativ neues Team und gewöhnen uns noch im Dressurviereck und im Gelände aneinander – allerdings mit allerbesten Fortschritten!

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