Reiten ohne Sattel – aber mit Bareback-Pad!

Reiten ohne Sattel fand Melissa, aus Loesdaus Einkaufsteam, schon immer klasse und fühlte sich so auf ihrer ehemaligen Reitbeteiligung, einem Welsh-Pony Opa, sichtlich wohl. Wie sie nun aufs Bareback-Pad kam, erzählt sie euch gerne: „Mein Pony und ich, wir vertrauten uns und waren öfter mal in der Reithalle und auf dem Platz ohne alles unterwegs. Es war toll, mit kleinen Abstrichen. Jeder, der ohne Sattel reitet, kennt es: Nach dem Reiten ist die Reithose – oder im Sommer mit kurzer Hose, die Beine – voller Pferdehaare. Meine Lösung heute, mit der ich gefühlt ohne Sattel reite und die Hose bzw. die Beine sauber bleiben, ist das L-pro West Bareback-Pad Wildleder, für das es noch mehr gute Gründe gibt:

Das L-pro West Bareback-Pad: „unglaublicher Halt.“

Meine jetzige Reitbeteiligung ist ein ziemlich großer Fuchs. Er misst genaugenommen 1,83 m. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen: Für mich war das damals eine ziemliche Umstellung von einem Pony Opa auf ein so großes, ehemaliges M-Springpferd umzusteigen. Doch mit der Zeit kam auch hier wieder der Wunsch auf, wenigstens einmal ohne Sattel zu reiten, auch wenn es nur im Schritt wäre. Mehrmals fragte ich mich, wie komme ich überhaupt hoch und was ist, wenn er doch mal losgeht? Bei einem Pony ist das dann doch etwas anderes als bei einem Großpferd. Dann hörte ich von dem „L-pro West Bareback-Pad Wildleder“ das neu ins Sortiment kommt und war selbst beim Shooting für unseren Katalog/Online Shop mit dabei. Schon hier gefiel es mir sehr gut und es sah super bequem aus. So beschloss ich, es zu testen. Da es einen Haltegriff hat, hätte ich so vielleicht doch noch gute Chancen mich zu halten (ihr solltet dazu wissen, dass mein Füchschen beim Angaloppieren sehr, sehr gerne seine Freude zum Ausdruck bringt und kleine Hüpfer unter mir macht).

„Das Pad gefällt mir sehr gut und es sieht super bequem aus. Mal sehen, wie es sich anfühlt, damit zu reiten.“

Gesagt, getan. Ich schaffte mir einen Gurt an (das Pad kommt ohne Gurt, aber ihr könnt jeden beliebigen Kurzgurt dranmachen) und schon lag das Pad auf dem Pferderücken. Der Große hat einen ziemlich hohen Widerrist. Aber selbst hier passt das Pad sehr gut und engt ihn nicht ein. Ich suchte mir eine Möglichkeit zum Aufsteigen und schwang mich auf das Pad. Sofort fühlte ich mich richtig wohl. Das Pad ist super weich gepolstert und einfach nur bequem (selbst bei hohem Widerrist). Nachdem wir warm geritten waren, ging es über in den Trab. Durch seine Größe hat mein Füchschen einen sehr schwungvollen Trab, der gar nicht so leicht zu sitzen ist. Aber ich war positiv überrascht, in diesem Pad hat man einen unglaublichen Halt und so fiel mir das „Aussitzen“ gar nicht so schwer wie ich es erwartet hatte. Natürlich musste ich dann auch sofort ein paar Runden galoppieren. Was soll ich sagen, es war ein richtig tolles Gefühl, auf dem Fuchs den ich seit Jahren nur mit Sattel reite, sozusagen ohne Sattel zu galoppieren. Mein Sitz war gefühlt 100mal besser als mit Sattel. Ich wollte am liebsten gar nicht mehr aufhören, zu galoppieren. Es hat so viel Spaß gemacht. Und auch hier kann ich einen Bombenhalt mit einer Vollgrip-Reithose garantieren.

Beim Aussitzen bietet das Pad guten Halt.
„Ich wollte gar nicht mehr aufhören, zu galoppieren“

Über diese unglaublich heißen Sommertage hatte es mich dann doch ein wenig gereizt auch mal in kurzer Hose zu reiten. Ich packte also wieder das Pad auf den Großen und ritt los. Auch mit kurzer Hose war es gar kein Problem. Klar, der Halt war nicht so super wie mit einer Hose mit Besatz. Aber selbst so fühlte ich mich wohl und ritt im Trab und im Galopp.

Nachdem wir eines Tages unsere Runden in der Halle gedreht hatten, gingen wir nach draußen. Auch wenn wir nur Schritt ritten, war es für mich ein großer Schritt ohne Sattel ins Gelände zu gehen. Aber selbst hier fühlte ich mich in keiner Sekunde unwohl, da das Pad einen so guten Halt bietet. Man kann sich darauf einfach nur wohl fühlen und Ritte „ohne Sattel“ genießen. Wenn mein Füchschen und ich noch weiter zusammengewachsen sind und auch unser Vertrauen ineinander noch weitergewachsen ist, werden wir (denke und hoffe ich) uns auch mal schneller als nur im Schritt mit diesem Pad ins Gelände trauen J

Man kann sich darauf einfach nur wohlfühlen – auch im Gelände.

 

Beim Reiten ohne Sattel (auch mit diesem Pad) solltet ihr allerdings immer beachten, dass das gegenseitige Vertrauen zwischen euch und eurem Pferd definitiv gegeben sein muss. So können schlimme Stürze, zum größten Teil, vermieden werden. Ich kann es euch sehr ans Herz legen, erst einmal auf einem eingezäunten Platz oder in der Halle zu reiten, um hier die Reaktionen eures Pferdes besser erkennen zu können. So wisst ihr beide, wie ihr mit dem Pad klarkommt und, ob ihr noch etwas Übung braucht bevor ihr euch ins Gelände begebt. Besonders wichtig ist auch, dass ihr ausreichend geschützt seid. Einen Reithelm solltet ihr auf jeden Fall immer tragen und auch eine Schutzweste ist nicht verkehrt.

Ich jedenfalls kann das Pad jedem empfehlen, der gerne „ohne Sattel“ reiten möchte, sich aber nicht so traut, da es ja doch schon eine rutschige Angelegenheit ist. Mit diesem Pad ist das kein Problem mehr und der Haltegriff bietet euch ja auch nochmal etwas mehr Halt.

„Ich jedenfalls kann das Pad jedem empfehlen, der gerne ‚ohne Sattel‘ reiten möchte.“

Das Pad als solches gibt es nun auch in Pony-Größe für eure Kleinsten. Bedenkt hierbei aber bitte, das Pad ist für Kinder gemacht und daher ist es selbst für kleinere Erwachsene (ca. 1,55 m) bereits zu klein. Dafür kann das große Pad auch auf Ponys gelegt werden, damit die Erwachsenen unter euch mit ihren Ponys auch auf ihre Kosten kommen.

Christine

Meine Leidenschaften Schreiben und Pferde bekomme ich bei Loesdau perfekt unter einen Hut. Seit November 2011 sind Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, interne und externe Kommunikation sowie die Sozialen Medien meine beruflichen „Spielfelder“.
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Über Christine

Erfahrung/Motivation: Nach einer sehr langen Reitpause begann ich im April 2012 wieder zu reiten. Eine schöne Schwarzwälder Fuchs Stute namens Jeany freute sich genauso wie ich über unsere langen und erholsamen Ausritte durch den Wald. Das Besondere an unserer Verbindung ist und bleibt, dass Jeany es schaffte, mich sehr schnell wieder komplett für Pferde zu begeistern. Zwar gelingt es mir momentan aus beruflichen und familiären Gründen nur ein bis zweimal in der Woche bei den Vierbeinern, die mir so viel geben, zu sein, den Stall zu machen und zu reiten. Aber diese Auszeiten müssen sein! Jeanys Stallgenossen sind wunderschöne Tersker, von denen ich momentan Nadja reiten darf. Wir sind ein relativ neues Team und gewöhnen uns noch im Dressurviereck und im Gelände aneinander – allerdings mit allerbesten Fortschritten!

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