Julia Schumacher ist Deutsche Meisterin im Reining!

Julia Schumacher ist seit Ende September Deutsche Meisterin im Reining. Wir haben es geschafft, sie im Anschluss an diesen Erfolg zu interviewen. Über ihre Ziele und Träume haben wir genauso gesprochen wie über das, was ihr jeden Tag die nötige Power gibt!

Wie fühlt sich dieser grandiose Erfolg an?

Einfach unbeschreiblich, echt der Wahnsinn! Habe wirklich nicht damit gerechnet – vor allem bei der namhaften Konkurrenz!

Julia Schumacher feierte bereits einige Erfolge. Ihr größter bis dato: Sie ist Deutsche Meisterin im Reining. Foto: Andreas Krappweis
Julia Schumacher feierte bereits einige Erfolge. Ihr größter bis dato: Sie ist Deutsche Meisterin im Reining. Foto: Andreas Krappweis

Haben Sie ordentlich gefeiert?

Natürlich, das musste gefeiert werden!

Wie haben Sie Coeurs Little Tyke belohnt?

Habe ihn ganz fest geknuddelt und er hat eine Riesenportion Karotten bekommen!

Haben Sie das Gefühl, mit diesem Pferd noch viel zu erreichen?

Ich hoffe natürlich, dass er mir erhalten bleibt und ich ihn weiter reiten darf! Ist wirklich ein tolles Pferd dem ich voll und ganz vertraue!

Welche besonderen Eigenschaften zeichnen dieses tolle Pferd aus?

Er hat einerseits ein ganz großes Kämpferherz und gibt im Showpen wirklich alles. Andererseits versucht er immer ehrlich zu sein und alles richtig zu machen.

Gibt es weitere Ziele, die Sie sich gesteckt haben?

Natürlich, da gibt es sogar viele. Ich würde unheimlich gern für das Deutsche Team reiten und bei Europameisterschaften und den Weltreiterspielen antreten.

Julia Schumacher: Vielleicht ist sie bald in der deutschen Mannschaft auf Europa- und Weltmeisterschaften zu sehen.
Julia Schumacher: Vielleicht ist sie bald im Deutschen Team auf Europa- und Weltmeisterschaften zu sehen. Foto: Andreas Krappweis

Seit 2011 sind Sie bei LQH. Können Sie beschreiben wie Sie sich in dieser Zeit entwickelt haben?

Ich bin hier definitiv als Trainerin gewachsen, konnte unheimlich viel Showerfahrung sammeln, was ich davor kaum hatte. Ich habe gelernt viele verschiedene Pferde individuell zu trainieren und aufs Turnier vorzubereiten. Das ist bestimmt einer der wichtigsten Punkte, die Pferde nicht in ein System zu packen, sondern ganz speziell Tag für Tag auf sie einzugehen! Ich meine, natürlich sollten alle irgendwann drehen und stoppen usw. aber eben jedes auf seine Weise!

Sie waren auch klassisch im Springsport aktiv. Was gab den Impuls in die Westernreitszene zu wechseln?

Westernreiten hat mich schon immer fasziniert. Nachdem ich zuerst Freizeit mäßig Western geritten bin, habe ich Interesse daran gefunden. Ich habe es immer weiter forciert. Als ich dann nach dem Abitur ein Praktikum in einem großen Trainingsstall gemacht hab, war es endgültig um mich geschehen! Die Geschwindigkeit, die Dynamik und dennoch das Pferd auf den Punkt reiten, hat mich einfach begeistert! Es ist einfach ein wahnsinnig tolles Gefühl im vollen Galopp den Rundown runter zu reiten, whoa zu sagen und zu spüren wie das Pferd stoppt.

"Es ist ein unbeschreibliches Gefühl." Foto: Andreas Krappweis
„Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, zu spüren wie das Pferd stoppt.“ Foto: Andreas Krappweis

Haben Sie einen Leitspruch, der Ihnen Kraft, Energie und Mut gibt, für das was Sie tun?

Puh nicht direkt! Ich versuche immer positiv ans Training oder auf die Show zu gehen. Schlussendlich sind es die Pferde, die mir den Antrieb geben! Wenn ich spüre, dass sie mir alles geben, vertrauen und jeden Tag einen Schritt weiterkommen und Spaß daran haben, gibt es für mich nichts Schöneres!

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Christine

Christine

Meine Leidenschaften Schreiben und Pferde bekomme ich bei Loesdau perfekt unter einen Hut. Seit November 2011 sind Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, interne und externe Kommunikation sowie die Sozialen Medien meine beruflichen „Spielfelder“.
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Über Christine

Erfahrung/Motivation: Nach einer sehr langen Reitpause begann ich im April 2012 wieder zu reiten. Eine schöne Schwarzwälder Fuchs Stute namens Jeany freute sich genauso wie ich über unsere langen und erholsamen Ausritte durch den Wald. Das Besondere an unserer Verbindung ist und bleibt, dass Jeany es schaffte, mich sehr schnell wieder komplett für Pferde zu begeistern. Zwar gelingt es mir momentan aus beruflichen und familiären Gründen nur ein bis zweimal in der Woche bei den Vierbeinern, die mir so viel geben, zu sein, den Stall zu machen und zu reiten. Aber diese Auszeiten müssen sein! Jeanys Stallgenossen sind wunderschöne Tersker, von denen ich momentan Nadja reiten darf. Wir sind ein relativ neues Team und gewöhnen uns noch im Dressurviereck und im Gelände aneinander – allerdings mit allerbesten Fortschritten!

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