#flattenthecurve: Dos and Don’ts für Reiter

Wie sollen wir uns in Zeiten von COVID 19 beim Pferd, im Stall und in der Reithalle verhalten? Zwar hat die Bundesregierung angeordnet, dass Sportanlagen schließen müssen, aber keine Panik: Zu unseren Pferden und in den Stall dürfen und sollen wir weiterhin gehen, um sie zu versorgen und zu bewegen. Allerdings gilt es, wichtige Regeln im Sinne von #flattenthecurve zu beachten.

Grundsätzlich hieß es von Seiten der Bundesregierung am 16. März 2020: „Als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus hat die Bundesregierung mit den Ländern Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben vereinbart. Sporteinrichtungen werden vorerst geschlossen, darüber hinaus sind Zusammenkünfte in Vereinen, Sport- und Freizeiteinrichtungen fürs Erste verboten. Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist für den Publikumsverkehr zu schließen. (Quelle: Bundesregierung)“

Auch für uns Reiter und Pferdebesitzer gelten daher ab sofort einige wichtige Dos and Don’ts:

 Dos:

Um die Ausbreitung des Virus (#flattenthecurve) zu verlangsamen, ist es wichtig, bestimmte (Hygiene-) Maßnahmen einzuhalten.

  • Halte auf der Reitanlage Abstand zu anderen (mind. 2 m)! Das gilt in Zeiten von Corona als solidarisch.
  • Mit deinem Pferd kannst du weiterhin schmusen. Gut zu wissen ist, dass es laut Weltgesundheitsorganisation WHO bisher (Stand: 17.3.2020) keine Hinweise darauf gibt, dass Pferde oder auch andere Haustiere wie Katzen und Hunde infiziert wurden oder das Virus verbreiten können.
  • Falls du husten oder niesen musst: bitte nur in die Armbeuge.
  • Auch im Stall gilt: Bitte wasche dir regelmäßig und gründlich die Hände mit Seife! Am besten gleich, wenn du kommst und bevor du Putzkisten und -sachen, die Mistgabeln, den Besen, Schubkarren etc. anfasst.
  • Hände bitte auch gründlich waschen bevor du aus dem Stall gehst bzw. die Reitanlage verlässt.
  • Handtücher regelmäßig wechseln!
  • Kümmere dich um dein Pferd wie gewohnt. Miste aus, sorge für genügend Einstreu und kontrolliere die Tröge und die Tränken täglich.
  • Gehe ausreiten und bewege dein Pferd!
  • Auch in der Reithalle darfst du dein Pferd reiten. Allerdings bitte nicht in großen Gruppen. Organisiert euch und stellt Belegungspläne auf. Mehr als vier Reiter in der Halle sollten es momentan nicht sein.
  • Lass dein Pferd auf die Weide und auf den Paddock, denn es soll sich weiterhin viel bewegen können.
  • Dein Tierarzt und der Hufschmied dürfen wie gewohnt zu euch kommen, falls dein Pferd sie braucht. In großen Betrieben sollten die Termine aber vom Betriebsleiter koordiniert werden.

Don’ts:

  • Hände geben zur Begrüßung ist im Moment nicht angesagt. Genauso wenig sich umarmen oder Küsschen geben.
  • Steht nicht in Gruppen zusammen weder in der Stallgasse, noch in der Reithalle oder auf dem Hof oder der Reitanlage.
  • Das Veranstalten von Turnieren ist verboten. Alle Infos dazu findest du unter www.pferd-aktuell.de.
  • Setzt euch nicht zusammen ins Reiterstüble. Ihr helft, die Kurve der Neuinfektionen dadurch abzuflachen, wenn ihr euch an diese Regel haltet.
  • Falls du merkst, dass Krankheitssymptome bei dir auftreten, betrete die Reitanlage nicht. Organisiere in diesem Fall jemanden, der sich um dein Pferd kümmert.

Es ist wichtig, sich an die Regeln zu halten, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Weitere Maßnahmen könnten sein, einen Anwesenheitsplan aufzustellen für die Personen, die für die Versorgung und Bewegung eurer Pferde gebraucht werden. Auch Anwesenheitszeiten können bestimmt werden, um die Anzahl der Menschen, die sich zur gleichen Zeit im Stall bewegen, zu minimieren.

Bleib gelassen und genieß‘ die Zeit mit deinem Pferd und in der Natur. Vor allem aber: Bleib gesund!

Dein Loesdau Team

 

Christine

Über Christine

Erfahrung/Motivation: Nach einer sehr langen Reitpause begann ich im April 2012 wieder zu reiten. Eine schöne Schwarzwälder Fuchs Stute namens Jeany freute sich genauso wie ich über unsere langen und erholsamen Ausritte durch den Wald. Das Besondere an unserer Verbindung ist und bleibt, dass Jeany es schaffte, mich sehr schnell wieder komplett für Pferde zu begeistern. Zwar gelingt es mir momentan aus beruflichen und familiären Gründen nur ein bis zweimal in der Woche bei den Vierbeinern, die mir so viel geben, zu sein, den Stall zu machen und zu reiten. Aber diese Auszeiten müssen sein! Jeanys Stallgenossen sind wunderschöne Tersker, von denen ich momentan Nadja reiten darf. Wir sind ein relativ neues Team und gewöhnen uns noch im Dressurviereck und im Gelände aneinander – allerdings mit allerbesten Fortschritten!

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