Die ersten Tage mit einem Welpen

Kim ist Azubi in der grafischen Abteilung bei Loesdau und völlig aus dem Häuschen: Sie konnte vor wenigen Wochen den kleinen Welpe Duke abholen. Von den Tagen davor und den ersten Tagen mit dem Kleinen, erzählt sie euch und verrät, wie die Eingewöhnung reibungslos klappt. Viel Spaß!

….nur noch ein paar Tage und dann darf Duke, der kleine Jack Russell Welpe, für immer zu Kim.

„Am 16.07.2020 war es soweit, wir konnten unser neues Familienmitglied abholen. Darf ich vorstellen: den kleinen Jack Russel Welpe „Duke“. Natürlich war dieser Tag sehr aufregend, wir – also meine Familie und ich – machten uns schon Wochen vorher Gedanken, damit alles so weit wie möglich ohne Stress für den Kleinen abläuft, wenn er dann mit uns nach Hause kommen sollte. Und so habe ich zum Beispiel bereits zwei Wochen im Voraus eine Liste zusammengestellt, die für uns als Grundausstattung relevant war. Jeden Tag überlegte ich, und es kamen neue Ideen dazu, was wir noch gut für den kleinen Welpen gebrauchen könnten. Schließlich sah die Liste so aus:

Eine Woche vor dem großen Tag ging ich shoppen. Nachdem ich alles zu Hause hatte, packte ich die Hundespielsachen, das Hundebett, Hundegeschirr etc. aus. Die Produkte sollten nach einer Woche nicht mehr so stark nach neuen Artikeln riechen, sondern den Geruch der Umgebung annehmen.

Leine, Halsband, Hundegeschirr – alles riecht noch ganz neu. Darum heißt es, schnell auspacken, damit die Sachen den Duft der Umgebung annehmen.

Dann musste ich wieder auf den heißersehnten Moment warten, in dem wir den kleinen Welpe abholen durften. Aber endlich war es soweit. Am Donnerstag, dem 16.07.2020 um 13:00 Uhr fuhren wir los und hatten eine zweistündige Fahrt vor uns. Als wir bei der Familie ankamen, begrüßten wir unseren kleinen Duke sofort. Wir haben ihn nicht von einem Züchter, sondern er wurde auf einem Bauernhof geboren. Bereits ein paar Wochen davor, hatten wir Duke das erste Mal besucht. Entdeckt hatten wir den Kleinen und seine Familie online. Da wir bereits vor Duke ein Jack Russell zu unserer Familie gehörte, waren wir bewusst wieder auf der Suche nach einem Hund dieser Rasse.

Jetzt darf Duke mit nach Hause

Das Gefühl war unfassbar schön, zu wissen, dass der Kleine mit uns nach Hause fahren würde. Wir spielten und alberten herum. Anschließend gingen wir den Kaufvertrag und Impfpass durch und schauten, wann der nächste Impftermin anstand. Als wir Duke holten, war er 10 Wochen alt und hatte seine erste Impfung bereits hinter sich. Er war auch schon gechipt. Sein Chip liegt auf der linken Halsseite. Er ist mit einer Nummer versehen, die die Identität des Hundes nachweist. Die gleiche Nummer ist ebenfalls im Impfpass vermerkt sowie weitere wichtige Daten des Hundes wie Name, Geburtstag, Aussehen, Besitzer und noch viele weitere Informationen.

Es war so unglaublich schön, zu wissen, dass der kleine Welpe mit uns nach Hause kommen durfte.

Jetzt war es soweit. Wir verabschiedeten uns und fuhren los. Wir hatten im Auto schon die Hundebox vorbereitet und diese mit weichen Decken ausgelegt, da es Duke so angenehm wie möglich haben sollte. Ein wenig Abschiedsschmerz war schon zu spüren, aber wir waren ja nicht aus der Welt und nahmen uns vor, mit der sehr netten Familie in Kontakt zu bleiben. Zum Abschied bekam Duke noch ein Kuscheltier mit, das nach seiner Mama riecht. Dieses Kuscheltier ist bis heute sein ein und alles und darf beim Schlafen nie fehlen.

Die Reise in ein neues zu Hause

Die Heimfahrt verlief ganz gut. Nur nach 20 Minuten musste sich der kleine Welpe einmal übergeben. Wir machten zweimal Pause, um Duke trinken und kurz auf der Wiese herumhüpfen zu lassen, falls er sein Geschäft machen müsste. Als wir zu Hause ankamen, war alles sehr aufregend. Er schaute sich sein neues zu Hause genau an und aß glücklicherweise gleich genüsslich sein Futter. Ich hatte auf meiner Liste ganz bewusst erst einmal kein Hundefutter aufgeschrieben, da wir wussten, dass uns die Züchterin Hundefutter mitgeben würde. Eine große Futterumstellung ist am Anfang nicht zu empfehlen. Also fütterten wir ihm erstmal sein gewohntes Futter. Falls es irgendwann zu einer Umstellung kommt, ist es wichtig, sich vorher zu informieren und das neue Futter zunächst in das gewohnte Futter unterzumischen. Zur Dosierung bekommst du immer Auskunft beim Kauf.

Duke kommt zu Hause an…er und wir sind sehr aufgeregt. Noch ein bisschen unsicher probiert er zum ersten Mal sein Bett aus.

Die ersten Nächste mit einem Welpen

Spannend sind auch immer die ersten Nächte mit einem Welpen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Hund im neuen zu Hause an seinen Schlafplatz zu gewöhnen und auch daran, stubenrein zu werden. Wir entschieden uns für die Variante mit der Hundebox, in die er jede Nacht zum Schlafen hineingehen sollte. Die Schlafbox stellten wir neben mein Bett, so dass er zwar seinen Schlafplatz hat, aber nicht allein ist. So lernt er auch in vielen kleinen Abständen ohne Angst zu schlafen. Direkt neben der Hundebox steht auch gleich sein Hundebett. Da bei Hunden gilt, am Schlafplatz wird niemals Pipi gemacht, wussten wir, er würde niemals einfach in sein Bettchen machen. Duke hat schon in den ersten Tagen die Box akzeptiert. In den ersten Nächten begleiteten wir ihn alle zwei Stunden zum Geschäft machen nach draußen, um eine gewisse Sicherheit zu haben. Dafür ist der Leuchtanhänger an der Leine in der Dunkelheit sehr praktisch. Aber schon ab der vierten Nacht hat er durchgeschlafen bis morgens um halb sieben. Mittlerweile legt er sich schon selbstständig zum Schlafen in sein Hundebett, das neben der Schlafbox liegt.

Duke und die Pferde

Während der ersten Tage war es auch sehr aufregend für Duke, bei den Pferden mit dabei zu sein. Aber schon nach kurzer Zeit stand für den kleinen Welpen fest, im Stall gibt es viele interessante Sachen, mit denen er spielen kann. Auf der großen Koppel kann er sich austoben, er entdeckt viele Orte, die er erkunden muss und auch mit den Pferden freundete er sich schnell an. Sie sind einfach das Größte für ihn. Für unterwegs, gerade im Stall, nehme ich immer den Bubimex faltbaren Napf mit. Er ist superpraktisch, denn Duke kommt noch nicht an alle Eimer im Stall, um zu trinken. Auch sonst ist der Bubimex immer im Auto dabei.

Duke liebt es bei den Pferden mit dabei zu sein! Dort gibt es sooooo viel zu entdecken.

Insbesondere weil ihm das Rennen über die Wiese so viel Spaß macht, muss natürlich jeden Abend eine Zeckenkontrolle gemacht werden. Wenn das Wetter nicht so schön ist, sondern nass und feucht, kommen die Zecken. Darum wird täglich nachgeschaut. Bei der Kontrolle nehme ich bewusst gleich den Zeckenhaken in die Hand. So gewöhnt Duke sich gleich von Anfang an, dass die Zeckenzange nichts Schlimmes ist. Ich streichle Duke immer mal wieder vorsichtig über das Fell. Bis jetzt wurde Duke zum Glück verschont und wir mussten noch keine Zecke entfernen. Ich habe mich bewusst für einen Zeckenhaken entschieden. Bei Pinzette oder Zeckenzange ist nach meiner Erfahrung die Wahrscheinlichkeit höher, dass nur der Körper entfernt wird und nicht der Kopf. Der Zeckenhaken greift direkt unter den Kopf, so dass die Zecke komplett entfernt wird.

Duke soll sich an den Zeckenhaken gewöhnen und keine Angst vor ihm haben. Wenn es mal „ernst“ wird, lässt sich die Zecke dann ganz einfach entfernen.

Was braucht ein Welpe jedem Tag?

Duke trägt jeden Tag beim Spazierengehen oder bei den Pferden sein Hundegeschirr von EQuest. Es ist einfach an- und auszuziehen. Außerdem ist es aus sehr weichem Material und passt sich dem Körper gut an. Dass es größenverstellbar ist, ist ein weiterer, großer Vorteil, denn es wächst das erste Jahr mit und man muss nicht ständig nach einem neuen schauen. Wenn es schmutzig ist, kommt es einfach in die Waschmaschine. Ein Halsband kannte er noch gar nicht. Ich habe mich bewusst für ein breites Halsband entschieden, da er es am Anfang nicht oft angezogen bekommt. Die ersten Wochen sollte er sich erstmal an das Geschirr gewöhnen. Dennoch sollte er das Halsband kennenlernen. Er bekommt es hin und wieder mal für ein paar Minuten an und so werden wir die Zeit einfach steigern.

Duke durfte an einem Bach auch schon Bekanntschaft mit Wasser machen. Er sollte sich ans Wasser gewöhnen. Zuerst war er ganz vorsichtig, fand dann aber sehr schnell Freude daran, mit dem Wasser zu spielen. Zum Abtrocknen benutzen wir das Pflegetuch Multi. Es gibt nichts Besseres, auch wenn ich bei Regenwetter seine nassen Pfoten putzen muss, bevor es in die Wohnung geht.

Duke liebt seine Spielsachen und schleppt sie am leibsten alle mit sich herum. Ganz besonders liebt er aber das Kuscheltier, das noch nach seiner Mama riecht.

Ein Welpe schläft am Tag noch ca. 20 Stunden. Wenn er wach ist, nutzen wir die Zeit zum Spielen. Beim Spielzeugkauf achteten wir darauf, dass diese nicht zu groß sind und weich, da die kleinen Milchzähne bei einem harten Spielzeug abbrechen könnten. Bei Duke ist es nicht so, dass er nur mit einem Spielzeug spielen will, sondern am liebsten mit allen. So sucht er immer alle Spielzeuge zusammen. Abends lagert er sein Spielzeug dann brav vor seinem Schlafplatz.

Besonders gerne hat er seinen Baumwollball am Seil. Allerdings ist er doch noch etwas zu groß und ein bisschen zu schwer. Deshalb nehme ich beim Spielen den Baumwollball in die Hand und Duke das Seil, das liebt er.

Natürlich ist auch das Thema Erziehung wichtig. Wir haben uns bei Duke bewusst gegen eine Welpenschule und, nach einer Beratung, für ein Einzeltraining entschieden. Da wir dann nur mit Duke trainieren – ohne andere Hunde – können wir uns ganz auf ihn konzentrieren. Wir sind gespannt, wie es mit dem Welpe weitergehen wird und freuen uns auf jeden Tag mit ihm.“

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Über Experten von Loesdau

Die meisten Loesdau Mitarbeiter sind entweder selbst Pferdebesitzer oder Reiter, zumindest aber Pferdeliebhaber. Sie reiten Dressur oder Western, sind Springreiter oder Züchter, Pferdefotograf oder -physiotherapeut, Trainer oder Reitlehrer. Sie sammeln ständig Eindrücke in allen Belangen rund um ihre Vierbeiner und bilden sich auf ihrem Spezialgebiet ständig fort. Außerdem machen die Kolleginnen und Kollegen permanent neue, interessante Erfahrungen, treffen wiederum Spezialisten und wissen in Sachen Pferd definitiv Bescheid. So ist jeder auf seinem Gebiet ein echter Experte und immer up-to-date. Aktuell bedeutendes Wissen erhalten sie in Seminaren, Kursen oder Lehrgängen.

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