Richtig bandagieren mit Bandagierunterlagen

Bei Loesdau könnt ihr viele unterschiedliche Bandagierunterlagen entdecken. Anhand von drei Beispielen möchte ich euch zeigen, wie die verschiedenen Bandagierunterlagen zum Einsatz kommen können. Welche Unterlage für welchen Zweck am besten geeignet ist, erfahrt ihr hier.

Bandagierunterlagen und Bandagen
Unterschiedliche Bandagierunterlagen können unterschiedliche Anwendung finden. Welche, erfahrt ihr hier.

Warum wird überhaupt bandagiert?

Bandagen finden vor allem Anwendung im Training, Stall und beim Transport, um die Pferdebeine vor äußeren Einflüssen zu schützen. Allerdings sollten Pferde nicht auf Dauer bandagiert werden, da sonst das Bindegewebe, die Durchblutung und der Lymphfluss beeinträchtigt werden können.

Meine erste Wahl: Fleecebandagen

Zum Bandagieren empfehle ich euch Fleecebandagen, da ihr sie nicht zu fest anziehen könnt. Außerdem bleiben sie auch nach mehrmaligem Nutzen formstabil. Ich mag sie außerdem, weil es sie in den unterschiedlichsten Farben gibt und ich sie immer perfekt abstimmen kann. Kurz und knapp: Das richtige Bandagieren ist entscheidend, damit die Bandagen ihre Funktion erfüllen können. Wie es geht, seht ihr hier:

Schritt 1: Bandagierunterlage ohne Falten ums Röhrbein legen.
Schritt 2: Von der Mitte des Röhrbeins aus abwärts wickeln.
Schritt 3: Bis zur Mitte des Fesselkopfs nach unten wickeln.
Schritt 4: Achtet auf gleichmäßige Abstände.
Schritt 5: Bis zum Karpalgelenk nach oben wickeln und den Klettverschluss nach hinten außen schließen.

 

Trainingsbanadagen – Pferdebeine beim Reiten schützen

 

Hier im Video verwende ich die Bandagierunterlagen von PROTECT by Horse-Friends. Es gibt sie mit und ohne Klettverschluss in den Größen:25 x 35 cm, 30 x 45 cm & 45 x 45 cm. Die

richtige Größe ist abhängig von der Länge des Röhrbeins. Wählt die Größe so, dass die Unterlage knapp um den Fesselkopf reicht und direkt unter dem Karpalgelenk aufhört. Der Klettverschluss ermöglicht ein einfaches Anbringen an das Pferdebein und eignet sich hervorragend für Bandagieranfänger.

Bestimmt habt ihr schon einmal gesehen, dass längere Unterlagen angewandt werden, um den Ballen und die Fesselbeuge des Pferdes zu schützen. Dabei solltet ihr darauf achten, dass die Unterlagen nicht zu tief angebracht werden. Es besteht ansonsten leicht die Gefahr, dass das Pferd auf die Unterlagen tritt.

Tipp: Oft sind die Röhren der Hinterhand länger als die der Vorhand. Das bedeutet, ihr braucht für die Hinterbeine längere Unterlagen. Die Bandagierunterlagen von PROTECT by Horse-friends gibt es im Zweierpack. So könnt ihr vorne und hinten unterschiedliche Größen anwenden.

Für unterwegs – Transportbandagen

Für den Transport eignen sich vor allem lange Bandagierkissen wie die „Bandagierkissen Quick Dry groß“ mit einer dicken Polsterung. Ich wähle sie gerne etwas größer aus, so dass die Unterlage über und unter der Röhre etwas übersteht.

Transportbandagen
Damit die Transportbandagen ihre Funktion gut erfüllen, wähle ich besonders große und gut gepolsterte Bandagierunterlagen.

Modisch und funktional – Bunte Bandagierunterlagen im Trend

Bandagen schützen nicht nur, sie sehen auch cool aus.Ich setze sie gerne als modisches Accessoire ein. Bei Bandagierunterlagen mit Muster sind sowohl die Schutzfunktion als auch die Ästhetik gegeben.

Bandagen mit Wendekissen
Trendig unterwegs mit bunten Wendekissen.

 

 

Janina

Janina

Beruf und Hobby kombinieren: Das war der Wunsch, der mich zu meinem Equine Management Studium motivierte. Seit Oktober 2018 arbeite ich im Pferdesporthaus Loesdau und bin für Aktionen und Events in den Filialen verantwortlich.
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Über Janina

Das Pferdefieber packte mich bereits als Kind und hat mich bis heute nicht losgelassen. 2009 startete ich auf den ersten Dressurturnieren und vor sechs Jahren zog das langersehnte erste eigene Pferd ein. Der damals dreijährige Wallach Flash Dancer alias Fritzi stellte mich vor einige Herausforderungen. Aber durch die unterschiedlichen Aufgaben, die die Ausbildung eines jungen Pferdes mit sich bringt, sind wir inzwischen zu einem super Team zusammengewachsen. Wir genießen neben der Arbeit im Viereck, das großzügige Ausreitgelände und machen auch mal den ein oder anderen Sprung.

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