Loesdau unterstützt den Pony-Führerschein

Der Pony-Führerschein® ist ein Reiterlebnis mit therapeutischem Ansatz für Kinder ab drei Jahren. Das Konzept für Reitbetriebe, Vereine und Ferienhöfe wurde von Marion Ogriseck entwickelt. Loesdau unterstützt den Pony-Führerschein und steht hinter dessen Motto: Pferde verstehen – reiten lernen…denn Reiten ist viel mehr als Sport! Mehr über den Pony-Führerschein erfahrt ihr hier im Interview mit der Initiatorin Marion Ogriseck:

 Was ist der Pony-Führerschein®?

Der Pony-Führerschein® ist ein Marketing-Gesamtkonzept für Reitbetriebe, Vereine und Ferienhöfe, bei dem Kinder „ohne Leistungsdruck“ ans Pferd herangeführt werden. Das Konzept ist auch für kleinere Betriebe ein absoluter Gewinn und sofort umsetzbar! Mit Spiel und Spaß wird viel Wissen rund ums Pferd oder Pony vermittelt. Es werden spannende Dinge gezeigt und erklärt, für die im normalen Reitunterricht keine Zeit ist. Es gibt sogar den Pony-Führerschein-Song!

„Pferde verstehen – reiten lernen“ ist das Motto des Pony-Führerscheins.

Seit wann gibt es den Pony-Führerschein?

Vor 16 Jahren habe ich den Pony-Führerschein für unseren Hof als Alleinstellungsmerkmal entwickelt.

Wer kann den Pony-Führerschein machen?

Kinder ab drei Jahren, die einen Lizenz-Betrieb finden, der den Pony-Führerschein anbietet. Auf der Webseite www.pony-führerschein.de finden Interessierte vielleicht einen Betrieb in ihrer Nähe. Deutschlandweit wird das Konzept bereits umgesetzt. Es sind auch Ferienhöfe dabei – es kann also auch ein Urlaub damit verbunden werden. Reitkenntnisse sind nicht erforderlich!

Viele interessante Themen rund ums Pferd werden für Absolventen des Pony-Führerscheins angesprochen.

Was lernen die Kinder beim Pony-Führerschein®?

Viele interessante Themen rund ums Pferd werden angesprochen. Beim Pony-Führerschein® findet eine intensive Kommunikation mit und über die Pferde statt. Wir stellen die Kinder in den Mittelpunkt! Mit Spiel und Spaß fördern wir Talente individuell und alles ohne Leistungszwang!

Hier dürfen viele Fragen gestellt werden, z.B. tut das Beschlagen weh?; Wie sieht ein Pferd von innen aus?; Wie oft äppelt ein Pferd pro Tag und was frisst es?; Wie kommt ein Fohlen zur Welt?

Es ist der Initiatorin des Pony-Führerescheins, Marion Ogriseck, wichtig, den Kindern Wertschätzung und Verständnis gegenüber den Pferden zu vermitteln.

Reiten die Kinder auch?

Putzen und Reiten ist bei den Kursen immer dabei, steht aber nicht im Mittelpunkt. Reiten und der Umgang mit Pferden ist ein Angstkiller, stärkt den Rücken, und stärkt das Selbstbewusstsein und Sozialverhalten. Das Tolle ist, dass die Kinder beim Pony-Führerschein® in Gruppen arbeiten und dadurch nicht nur den Umgang mit den Pferden lernen, sondern auch lernen andere Kinder zu achten – auch Kinder mit Defizit! Leistungsorientiertes Reiten steht nicht im Vordergrund.

Die Kinder lernen in Gruppen. Dadurch lernen sie einerseits den Umgang mit Pferden, andererseits lernen sie, andere Kinder zu achten.

Was ist Ihnen besonders wichtig?

Auf der einen Seite ist es mir wichtig, den Kindern Wertschätzung und Verständnis gegenüber den Pferden zu vermitteln und auf der anderen Seite kenne ich die Schwierigkeiten der Reiterhöfe und Vereine. Durch die Ganztagsschulen brechen die Reitschüler weg. Es wird oft mit viel Ideologie und kleinen unrentablen Reitgruppen gearbeitet.

Was ist die Pony-Führerschein Lizenz?

Ich habe einen umfangreichen Werkzeugkoffer entwickelt. Ein Gesamtkonzept, das nicht am grünen Tisch entstand, sondern viele Jahre in der Praxis hart erprobt ist und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Dabei war meine jahrelange Berufserfahrung als Marketingfachfrau, meine Ausbildung zum Systemischen Coach für die Landwirtschaft, sowie die Ausbildung als Vereins- und Betriebsberaterin der Reiterlichen Vereinigung sehr hilfreich.

mehr erfahren könnt ihr unter www.pony-führerschein.de

 

Christine

Meine Leidenschaften Schreiben und Pferde bekomme ich bei Loesdau perfekt unter einen Hut. Seit November 2011 sind Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, interne und externe Kommunikation sowie die Sozialen Medien meine beruflichen „Spielfelder“.

Über Christine

Erfahrung/Motivation: Nach einer sehr langen Reitpause begann ich im April 2012 wieder zu reiten. Eine schöne Schwarzwälder Fuchs Stute namens Jeany freute sich genauso wie ich über unsere langen und erholsamen Ausritte durch den Wald. Das Besondere an unserer Verbindung ist und bleibt, dass Jeany es schaffte, mich sehr schnell wieder komplett für Pferde zu begeistern. Zwar gelingt es mir momentan aus beruflichen und familiären Gründen nur ein bis zweimal in der Woche bei den Vierbeinern, die mir so viel geben, zu sein, den Stall zu machen und zu reiten. Aber diese Auszeiten müssen sein! Jeanys Stallgenossen sind wunderschöne Tersker, von denen ich momentan Nadja reiten darf. Wir sind ein relativ neues Team und gewöhnen uns noch im Dressurviereck und im Gelände aneinander – allerdings mit allerbesten Fortschritten!

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