Dein Pferd richtig putzen mit Zusatzeffekt!

Dein Pferd richtig putzen ist kein großes Ding, bringt euch aber super viel. Denn, wird es richtig gemacht, wirkt sich das sogar auf das Reiten aus. Wie bitte? Was hat denn das Reiten damit zu tun, ob ein Pferd richtig geputzt wird? Die Pferdepflege dient nicht nur der Reinigung der Haut und Haare von Staub, Schweiß und Schmutz, sondern auch der Massage. Massagen wiederum fördern die Durchblutung der Haut. Das durch die Massage gesteigerte Wohlbefinden, kann sich positiv auf die Bindung zwischen Mensch und Pferd auswirken. „Und das wiederum kann sich durchaus aufs Reiten auswirken“, sagt Julia, die bei Loesdau im Retouren-Team arbeitet. Du möchtest dein Pferd richtig putzen und dabei von allen positiven Auswirkungen profitieren? Julia erklärt dir heute, wie das geht.

Mein noch schmutziger Corday! Ich freue mich auf die tägliche Putzroutine, denn sie bedeutet soviel mehr als nur das Pferd auf Hochglanz zu bringen.

„Wird mein Pferd richtig geputzt, ist es für uns mehr als die Entfernung von Schmutz und Staub, eine Massage oder die Förderung der besseren Bindung zwischen mir und meiner Fellnase. Putzen dient mir auch dazu, jeden Quadratzentimeter meines Pferdes zu fühlen. Ich merke dann schnell, in welcher Stimmung und auch in welcher körperlichen Verfassung es sich befindet. Ich kann genau ertasten an welchen Stellen es empfindlich, eventuell sogar verspannt, oder schmerzempfindlich ist. Und ich entdecke Stiche, kleine Verletzungen und Wunden, die behandelt sein wollen. Nach dem gründlichen Streicheln und Abtasten von Cordy (er liebt diesen Part schon total), beginnt meine tägliche Putzroutine.

Ein ordentlicher und sauberer Putzkoffer mit gepflegtem Inhalt ist die nötige Grundausstattung, um die tägliche Putzroutine durchführen zu können.

Meine Putzroutine fängt immer mit den Hufen an. Diese werden gründlich ausgekratzt und ausgebürstet. Am besten auch außen mit einer Hufwaschbürste gründlich gesäubert.

Hufpflege gehört zu den absoluten Basics: innen auskratzen und außen abschrubben. Danach trage ich Huffett oder -öl auf.

Anschließend gebe ich etwas Huffett oder Huföl auf die Hufe, um diese optimal zu pflegen. Das englische Sprichwort „No hoof, no horse“ untermalt, wie wichtig die Pflege der Hufe ist, denn diese sind das Fundament der Pferde.

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Dann werden die Deckhaare der bemuskelten Körperteile mit einem Striegel aufgeraut, die unbemuskelten Körperstellen (Kopf und Beine) werden hierbei ausgelassen. Nach dem Durchstriegeln nehme ich die Kardätsche, auf der rechten Seite, in die rechte Hand und entferne den Staub in langen Strichen mit der Kardätsche aus dem Fell. Dabei wird die Kardätsche regelmäßig am Striegel abgestreift, der von Zeit zu Zeit am Boden ausgeklopft wird. Ich beginne gerne mit einer Kardätsche, die härtere Borsten hat, um den gröberen Schmutz gut zu entfernen. Eine Kardätsche mit weicheren Borsten nutze ich gerne anschließend, um den feinen Staub zu entfernen. Mit einem Lammfell-Putzhandschuh verleihe ich dem Fell einen schönen Glanz, da dieser den feinen Staub zusätzlich nochmal gut aufnimmt. Den letzten „Schliff“ bekommt das Fell mit ein wenig Fellspray.

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Mit den härteren Borsten einer Wurzelbürste lassen sich die Beine besonders gut putzen.

Für den Kopf hingegen nutze ich bei Corday eine Schmusebürste. Sie ist mit ganz weichen und feinen Borsten ausgestattet. Corday genießt es sehr, wenn ich ihn mit der Schmusebürste verwöhne.

Mit einem feuchten Rundschwamm säubere ich die Augen, Nüstern und das Maul.

Die Nüstern und das Maul werden mit einem feuchten Schwamm gesäubert.

Anschließend nutze ich für die Nüstern und das Maul gerne etwas Melkfett um die Haut geschmeidig zu halten. Gerade in der kalten Jahreszeit trocknet die Haut hier gerne aus.

Für die Kämmbarkeit des Langhaars nutze ich etwas Mähnen- und Schweifspray. Anschließend wird der Schweif verlesen und die Mähne mit einer Mähnenbürste gebürstet.

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Alle vier bis acht Wochen schneide ich bei Corday seine Mähne und den Schweif. Mit der Effol Super-Cut Schere bekomme ich besonders Corday´s dicken Schweif gut und präzise geschnitten.

Tatatataaaaaa – das Ergebnis: ein wunderschön gepflegtes, zufriedenes, durchgeknuddeltes Pferd!

 

 

 

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Über Experten von Loesdau

Die meisten Loesdau Mitarbeiter sind entweder selbst Pferdebesitzer oder Reiter, zumindest aber Pferdeliebhaber. Sie reiten Dressur oder Western, sind Springreiter oder Züchter, Pferdefotograf oder -physiotherapeut, Trainer oder Reitlehrer. Sie sammeln ständig Eindrücke in allen Belangen rund um ihre Vierbeiner und bilden sich auf ihrem Spezialgebiet ständig fort. Außerdem machen die Kolleginnen und Kollegen permanent neue, interessante Erfahrungen, treffen wiederum Spezialisten und wissen in Sachen Pferd definitiv Bescheid. So ist jeder auf seinem Gebiet ein echter Experte und immer up-to-date. Aktuell bedeutendes Wissen erhalten sie in Seminaren, Kursen oder Lehrgängen.

2 Kommentare zu “Dein Pferd richtig putzen mit Zusatzeffekt!

  1. Cora

    Ich bin kein Fan vom üblichen putzen, weil viel Staub und Haare Rum gewirbelt werden gerade bei offenen Stall Pferde gibt es eine riesige Staub Wolke und das gelangt somit in die Atem Wege von Pferd und Pfleger ich bevorzuge einen Staubsauger 😊 der massiert auch echt gut für matschige (auch. abgetrocknet ) Beine nehme ich Wasser ist sanfter als wenn man beklebte Fell Haare mit harten bürsten schreibt 😉 ( mit dem Staubsauger ist einfach Training habe es sehr vielen Pferden bei gebracht und die haben es später genossen 😉) zum Schluss noch etwas Fellglanz Spray und weichen Bürste nachbürsten

    • Liebe Cora,
      vielen Dank für deine interessanten Tipps!
      Viele Grüße dein
      Loesdau Blog Team

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