Fellwechsel beim Pferd – 7 typische Probleme und wie du dein Pferd optimal unterstützt

Fellwechsel beim Pferd – warum diese Zeit so herausfordernd ist

Der Fellwechsel beim Pferd gehört zu den intensivsten Phasen im Jahr. Zweimal jährlich – im Frühjahr und im Herbst – stellt sich der gesamte Organismus um.

Im Frühjahr wird das dichte Winterfell abgestoßen, während im Herbst das schützende Winterfell nachwächst. Dieser Prozess wird durch die Tageslichtlänge gesteuert und nicht primär durch die Temperatur.

Für den Körper bedeutet das:

  • erhöhter Energiebedarf
  • intensive Stoffwechselarbeit
  • hormonelle Umstellung

Gerade ältere Pferde, stoffwechselempfindliche Pferde oder solche mit wenig Bewegung haben in dieser Zeit häufig stärker zu kämpfen.

Viele Reiter unterschätzen, wie sehr der Fellwechsel das Pferd tatsächlich belastet.

1. Müdigkeit und Leistungstief im Fellwechsel

Viele Pferde wirken während des Fellwechsels deutlich müder als sonst. Der Körper arbeitet auf Hochtouren, um das neue Fell zu bildenBesonders im Frühjahr kann es deshalb zu einem kleinen Leistungstief im Training kommen.

Das kannst du tun:

  • Training anpassen
  • Bewegung beibehalten
  • Mineralstoffe zufüttern

2. Stumpfes Fell und fehlender Glanz

Ein gesundes Pferdefell glänzt und fühlt sich weich an. Während des Fellwechsels kann das Fell jedoch stumpf wirken oder ungleichmäßig nachwachsen. Oft steckt dahinter ein Mangel an Spurenelementen oder Fettsäuren. 

Unterstützung:

  • Öle zufüttern
  • ausgewogene Ernährung
  • regelmäßiges Putzen

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Regelmäßiges Putzen hilft, abgestorbene Haare schneller zu entfernen und die Hautdurchblutung zu fördern.

3. Juckreiz und Hautprobleme

VielePferde reagieren im Fellwechsel empfindlicher auf Berührungen. Häufig kommt es zu: – Schuppen – Juckreiz – Empfindlicher Haut.

Regelmäßiges Putzen hilft, abgestorbene Haare schneller zu entfernen und die Hautdurchblutung zu fördern.

Das hilft:

  • sanfte Bürsten verwenden
  • Fell regelmäßig lösen

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Regelmäßiges Putzen hilft, abgestorbene Haare schneller zu entfernen und die Hautdurchblutung zu fördern

4. Empfindlichkeit beim Putzen

Manche Pferde reagieren im Fellwechsel deutlich empfindlicher auf Bürsten oder Striegel. Gerade im Rücken-, Bauch- oder Flankenbereich kann das Putzen unangenehm sein. 

Lösung:

  • weiche Bürsten nutzen
  • vorsichtig putzen

Angepasste Fütterung im Fellwechsel, Mash, Zusatzfutter, Energieergänzungen

5. Gewichtsverlust

Der erhöhte Energiebedarf kann zu Gewichtsverlust führen.

Unterstützung:

  • Futter anpassen
  • Mash einsetzen

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6. Fellwechselkoliken

Selten kann der Fellwechsel mit Verdauungsproblemen einhergehen. 

Prävention: Rohfaserreiche Ernährung, ausreichend Bewegung, regelmäßige Fellpflege

Anzeichen:

  • Unruhe
  • reduzierte Futteraufnahme

7. Starkes Haaren im Stall

Während des Fellwechsels verlieren Pferde große Mengen an Haaren. Das sorgt für Fellberge im Stall, kann aber mit dem richtigen Werkzeug reduziert werden. 

Lösung:

  • regelmäßig putzen
  • passende Bürsten nutzen

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Tipps für den Fellwechsel

  • regelmäßige Pflege
  • Bewegung
  • gute Fütterung
  • Stress vermeiden

Fazit

Der Fellwechsel gehört zu den anstrengendsten Zeiten im Pferdejahr. Mit der richtigen Pflegeangepasstem Training und guter Fütterung kannst du dein Pferd optimal unterstützen. Achte auf Veränderungen im Verhalten oder im Fellbild – so erkennst du frühzeitigwenn dein Pferd zusätzliche Unterstützung braucht.

Steffi

Über Steffi

Das Pferdefieber hat mich bereits als kleines Mädchen gepackt. Früher gingen meine Mutter und ich immer zum benachbarten Bauernhof und haben uns um das kleine Pony gekümmert. Für mich stand fest: Ich möchte das Reiten lernen. Ich probierte mich durch verschiedene Reitweisen und habe mit 13 Jahren das Westernreiten für mich entdeckt. Ich begann mit Reitstunden und suchte mir eine Reitbeteiligung. Nach einigen Jahren im Freizeitbereich kam ich dann zu Leonies Peppy (Püppi), einer 12-jährigen, reininggezogenen Quarter Horse Stute. Sie war seitdem meine Reitbeteiligung und förderte und forderte mich jeden Tag. Seit kurzer Zeit ist Facegunner, auch Face genannt, meine Reitbeteiligung. Er ist 13 Jahre und ebenfalls ein Reiner durch und durch. Er lief früher auf Shows und genießt jetzt seine Turnierrente. Im Moment reite ich im ambitionierten Freizeitbereich. Beide Pferde haben mir aber gezeigt, in welche Richtung es für mich reiterlich gehen soll. Im Juli 2023 ging dann für mich ein absoluter Lebenstraum in Erfüllung. Mein erstes eigenes Pferd! Sultan Dry Tari ist ein 7-jähriger Quarter Horse Wallach. Gemeinsam werden wir nun nach und nach zusammenfinden und gemeinsam wachsen. Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit Tari, in der wir beide ganz bestimmt sehr viel lernen werden.

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